Entwarnung vor Kuh-AIDS
Einen guten Morgen wünsch ich euch Lesern, und aktuell zu den hitzigen Temperaturen und dementsprechend lästigem Flug-Ungeziefer aka Bremsen hab ich ein weiteres spannendes und ebenso wichtiges Thema für euch.
Mich wollte am WE eine (natürlich wars nicht die einzige) Bremse stechen, was ich aber durch geschickten Einsatz meiner Hand abwehren konnte. Der Bremse hats nicht gefallen, sie fiel danach tot von meinem Arm ab, hinterlies aber eine unangenehme Spur von Blut (nicht meins) und Körperteilen auf Arm und Hand. Dass es nicht mein Blut war, konnte ich dadurch bestätigen, dass ich weder gestochen wurde noch sonstige Verletzungen am Tatort hatte. Ergo musste es Blut von anderen Lebewesen sein, da die Bremse selbst, wie wir alle wissen, ein Nichtbluter ist. Genau wie Spinnen und andere Insekten sind sie gefüllt mit einer Eiter-artigen Flüssigkeit, die nur durch die Außenhülle des Tieres am Auslaufen gehindert wird.Kennt ihr sicher alle, wenn ihr Spinnen zerdrückt kommt meist eine gelbige zähe Flüssigkeit raus. Oder habt ihr schonmal ne Spinne bluten sehen?
Aber zurück zum Blut. Bremsen stechen, wie wir alle wissen, neben Menschen auch gern Pferde oder Kühe, was wohl der besagte (jetzt tote) Kollege auch getan hat.
Das Stichwort ist Kuh-AIDS (nicht zu verwechseln mit BSE – völlig andere Liga). Hätte die Bremse mich gestochen, hätte sie mich durch die Tatsache, dass sie bereits an den Nutztieren rumgeeiert hat, durchaus damit anstecken können. Kuh-AIDS ist abseits vom Namen noch gefährlich für Pferde, Lolcats und Pafizisch-atlantische Meeresschildkröten. Alle anderen Tiere sowie der Mensch sind immun, bis auf leichten Juckreiz und Rötung des Stichs passiert da nichts weiter. Von daher wäre es nicht so schlimm für mich, aber wer möchte schon gern Kuhblut mit sich rumtragen? Schon ein bisschen eklig, außer für Satanisten, die gern Tierblut trinken oder darin baden.
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